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Hundebett selber bauen

Sie möchten Ihrem Vierbeiner ein Hundebett bauen? Mithilfe dieser Bauanleitung inklusive Video kann Ihr Hund sich schon bald ins neue Bettchen kuscheln. Und ganz nebenbei: Die ein oder andere Katze wird sich darin auch wohl fühlen. 

Ein Hundebett bauen

Wie Hund sich bettet, so schläft Hund – Hundebetten „von der Stange“ stellen viele Vierbeiner aber ebenso wenig zufrieden wie ihre Besitzer. Sind zu groß oder zu klein, passen nicht ins Wohnambiente oder an die vorgesehene Stelle, sind beim Putzen im Weg oder überhaupt. Gerade dann, wenn der Hund eine richtige Matratze sein eigen nennt, vielleicht sogar eine in Sondergröße und spezieller Ausstattung, mag man die zumeist eher nicht einfach so irgendwo hinlegen. So „ohne was drumrum“. Zum Glück ist ein einfaches Bett aber auch schnell selbst gebaut. Ein halber Nachmittag genügt, um das gute Stück mit wenig Aufwand selber zu bauen.

Sie brauchen:

hundebett selber bauen

  • eine Matratze
  • Holzbretter
  • 4 Rollen (wenn das Bett “fahrbar” sein soll) oder Holzklötzchen
  • Schrauben und Werkzeug
  • Teller
  • Holzschutz (z.B. Olivenöl)

Tipp

Matratzen aus Visko- oder Memory-Schaum passen sich dem Hundekörper perfekt an und werden häufig auch für orthopädische Betten verwendet. Die Dicke der Matratze richtet sich nach dem Gewicht Ihres Hundes.

In unserem Fall ist das Bett für eine kleine Cockerina, die nur wenig mehr als 10 Kilo wiegt. Unsere Matratze misst 50 x 80 x 7 cm. Entsprechend haben wir die Holzbretter zugesägt. Wichtig dabei ist, die Dicke der Bretter mit zu berücksichtigen und in die Berechnung der Breite und Länge der seitlichen Teile einzubeziehen. Unsere Bretter waren 1,5 cm dick.

  • Grundplatte 50 x 80 cm
  • 2 Seitenteile je 53 x 21,5 cm
  • 4 Rollen (wenn das Bett “fahrbar” sein soll) oder Holzklötzchen
  • Rückwand 80 x 21,5 cm
  • Leiste Einstieg 80 x 8,5 cm

Tipp

Lassen Sie die Bretter am besten direkt im Baumarkt passend zuschneiden. Das spart Arbeit. Welches Holz Sie verwenden, ist Geschmackssache. Buche ist jedoch härter als beispielsweise Kiefer.

hundebett selber bauen 3

Mithilfe eines Tellers können Sie an den Seitenteilen vorn eine Rundung vorzeichnen und mit einer Stichsäge aussägen. Bevor Sie beginnen, anschließend alle Teile zusammenzuschrauben, empfiehlt es sich, vorzubohren. Mutige wagen das auf einer Unterlage direkt auf dem Wohnzimmerfußboden – alle anderen begeben sich dazu besser nach draußen oder in den Bastelkeller.

Ist die Kiste fertig, werden alle Kanten mit Schleifpapier abgemildert. Dann kann das gute Stück mit lösungsmittelfreier, geruchloser Farbe gestaltet werden. Wir haben lediglich ganz herkömmliches Olivenöl als Holzschutz verwendet. Wenn Sie eine Fußbodenheizung haben, sollten Sie das Bett unten drunter mit kleinen “Füßen” versehen, damit die Luft zirkulieren kann. Alternativ kann das Bett auch mit Rollen versehen werden. So können Sie es einfach beiseite schieben, wenn Sie beispielsweise staubsaugen. Bei der Verwendung von Rollen ist wichtig, dass das Bett so aufgestellt wird, dass es nicht unkontrolliert davon fahren kann, wenn der Hund hinein oder herausspringt. Er könnte dann erschrecken oder sich vielleicht sogar verletzen.

Zuletzt legen Sie die Matratze ins Bett. Da viele Hunde “Nackenrollen” mögen, um ihre Schnauze darauf abzulegen, können Sie eine solche oder auch ein Kissen mit ins Hundebett legen.

Viel Spaß!

Dieser Artikel wurde bereitgestellt von Judith Böhnke (ATN Akademie).

 

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