Tierberufe Ausbildung bei der ATN Akademie
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Das 10-Leckerchen-Spiel für Katzen

Wer an der ATN Katzenpsychologie studiert, weiß es längst: Katzen machen eben nicht nur, was sie wollen. Viele Katzen lassen sich erstaunlich leicht trainieren und haben großen Spaß daran, zu lernen, auszuprobieren und mit ihren Menschen eine ganz neue Beziehungsebene zu entdecken. Eine Art Multi-Toll des Tiertrainings lässt sich dabei ganz hervorragend auf Katzen anwenden: das 10-Leckerchen-Spiel. Entwickelt wurde es ursprünglich von der US-amerikanischen Hundetrainerin Leslie Nelson. Unsere Tutorin und Dozentin für die Katzenverhaltenstherapie, Anne-Katrin Mausolf, erläutert im vorliegenden Beitrag, wie das Spiel funktioniert und wie es sowohl im Einzel- als auch im Mehrkatzen-Haushalt für willkommene Unterhaltung, Abwechslung und natürlich auch gute Katzenmanieren sorgt.

Freigänger-Katzen: Richtiges Management bei Hausarrest

Freigänger-Katzen führen ein schönes und artgemäßes Leben. Müssen sie plötzlich längere Zeit im Haus gehalten werden, lassen Probleme selten lange auf sich warten. Manchmal ist der Stubenarrest eine amtliche Auflage. Wenn beispielsweise wieder einmal die Vogelgrippe grassiert. Andernorts wagen Katzenhalter auch ohne Vorschrift nicht, ihre Lieblinge aus dem Haus zu lassen oder die Katze muss aus gesundheitlichen Grüßen längere Zeit das Haus hüten. Wie reagieren unsere Samtpfoten auf die Veränderung? Was können Katzenhalter tun, um ihnen die Zeit zu erleichtern? Welche Probleme können auf sie zukommen? Wir haben die Diplom-Biologin, Fachbuchautorin und ATN-Fachdozentin Birgit Rödder zu dem Thema befragt.

Frau Rödder, mit welchen Problemen muss ich rechnen, wenn meine Katze plötzlich nicht mehr wie gewohnt nach draußen darf?

Die Katze wird in den meisten Fällen dagegen protestieren – auf ihre Art: Unsauberkeit, Harnmarkieren, Aggression, Depression, Zerkratzen von Tür- und Fensterrahmen, Vokalisation können ebenso gezeigt werden wie Ausbruchsversuche, Rückzug oder Futterverweigerung. Das kann sehr belastend für die Katze und alle anderen Beteiligten sein. Ob, was und in welchem Maße es auftritt, hängt dabei von der Persönlichkeit und Stresstoleranz der Katze ab.

Wie mache ich der Katze denn am besten klar, dass die Tür verschlossen bleibt?

Indem die Tür fest verschlossen bleibt. Katzen sind einfallsreich und entwischen sehr flink, wenn sie eine Chance dafür sehen. Manchmal hilft es, die Tür zu verhängen. Der veränderte Anblick irritiert manche Katzen. Meist hilft das nur für eine kurze Zeit, ist aber einen Versuch wert.

Und wenn die Katze mit der Situation überhaupt nicht klar kommt?

Dann kann es sinnvoll sein, sie vorübergehend in einer Katzenpension oder bei Freunden unterzubringen. Die drastische Veränderung verhindert negative Assoziationen wie den erlebten Kontrollverlust über das vertraute Territorium. Im fremden Territorium ist ohnehin alles anders für die Katze, sie ist erst einmal zurückhaltend und muss sich neu orientieren. Eine Katze, die so extrem sensibel auf die veränderten Haltungsbedingungen in der vertrauten Umgebung reagiert, kommt damit in einer fremden Umgebung häufig besser zurecht. Wird sie dann nach Hause geholt, ist alles wieder vertraut.

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Dieser Artikel wurde bereitgestellt von Patricia Lösche.

Ständiges Miauen bei Katzen

Wenn Mieze ständig miaut, ist selbst der größte Katzenfan irgendwann mit den Nerven am Ende. Unter ihresgleichen würde sie das Verhalten nicht zeigen, denn bei erwachsenen Samtpfoten ist Ansprache dieser Art hauptsächlich der Kommunikation mit dem Menschen vorbehalten. Eskaliert die Schwatzhaftigkeit der Katze irgendwann, ist das Problem oft hausgemacht. Aber manchmal steckt auch eine Erkrankung dahinter.

Rückzugsorte für Stubentiger

My Home is cats Castle ... oder: Wie Sie Ihrer Katze viele verschiedene kleine "Schlösser" bauen können. Wer sein Leben mit einer Katze teilt, weiß vermutlich, dass Katzen sämtliche Arten von Höhlen lieben. Welcher Katzenbesitzer hat nicht schon einmal eine Schranktür oder Schublade geöffnet und – schwupps – war die Mieze dort hinein verschwunden. Nicht wenige Samtpfoten brauchen auch kein Personal fürs Türen öffnen, machen sich einen Spaß daraus und öffnen Schränke und Schubladen selbstständig – natürlich ohne zu fragen ;-)! Aber warum machen sie das?

Buchtipp: Medical Training mit Katzen

Der Stress beginnt schon zuhause. Und meist auch schon Stunden vor dem eigentlichen Tierarzttermin, weil die Katze die Anspannung ihres Menschen spürt. Das Befördern in die Transportbox ist für beide Seiten oftmals ein enormer Kraftakt und dann die Autofahrt. Aus Miezi´s Sicht eine äußerst angsteinflößende Situation. Mittlerweile fühlt die Samtpfote sich einfach nur noch elend, denn es wird gedrückt, getastet, gewogen und gepiekt. Aber: Sie können den Stress, den das Tier erlebt, verringern. Christine Hauschild zeigt Ihnen in ihrem Buch Wege auf, wie Sie mit Ihrer Katze den Tierarztbesuch trainieren können.

Felines Asthma erkennen und richtig behandeln

Ihre Katze hat Atemprobleme teilweise mit Atemnot und Maulatmung? Es hört sich mitunter so an, als würde Ihr Vierbeiner ein Haarknäuel hochwürgen wollen? Ein Asthmaanfall kann von Minuten bis zu mehreren Stunden andauern. Brigitte Haiduk hat für Sie umfangreiche Informationen zu dieser Erkrankung zusammengestellt und verschiedene Methoden zur Behandlung beschrieben.

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